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FDM-Services

Die Beratung und Vermittlung sowie aktive Unterstützung von allen Wissenschaftler*innen an der Philosophischen Fakultät und darüber hinaus bei Fragen des geisteswissenschaftlichen Forschungsdatenmanagements (FDM) ist das Kerngeschäft des Data Center for the Humanities (DCH). Im Rahmen von persönlichen Beratungsgesprächen versuchen die Mitarbeiter*innen des DCH Informationen über ein Projekt und/oder Anliegen und entsprechende Rahmenbedingungen zu erfahren, um auf dieser Basis passgenau zu beraten, zu vermitteln oder Lösungen zu entwickeln. Ein solcher Beratungsvorgang kann schließlich meherere gemeinsame Sitzungen umfassen, eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht.

Das DCH unterscheidet bei Beratungsvorgängen zwischen fünf verschiedenen Kategorien:

•   Allgemeine FDM-Beratungen,
•   Antragsberatungen/-beteiligung („ab ovo“),
•   begleitendes Forschungsdatenmanagement („in vitae“), z. B. in laufenden Großprojekten,
•   Hilfestellung bei endenden bzw. abgeschlossenen Projekten („post mortem“),
•   Versorgung von „legacy data“, also Beständen, deren Erhebung bereits länger zurückliegt und deren Urheber*in und
     Bearbeiter*in nicht mehr zur Verfügung steht.

Dabei gilt grundsätzlich: Wir beraten und unterstützen Sie in jeder Projektphase. Je früher wir allerdings eingebunden werden, umso besser und weitreichender können wir Sie beraten oder ein Vorhaben betreuen. Bitte beachten Sie außerdem, dass die dauerhafte Erhaltung von Ressourcen über eine Projektförderung hinaus einen erheblichen administrativen, technischen und letzlich auch finanziellen Aufwand mit sich bringen kann und sich deshalb nicht jedes Vorhaben pauschal umsetzen lässt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, angepasst an den finanziellen Rahmen und nach Abschätzung der langfristigen Anforderungen, unterschiedliche Verstetigungsmodelle anzuwenden.

Allgemeine FDM-Beratung | Anfrage via E-Mail: 

Wenn Sie Fragen zu einzelnen Aspekten des Forschungsdatenmanagements in Bezug auf Ihre Forschungsarbeit haben, berät das DCH Sie gerne. Wir unterstützen Sie bei Drittmittelanträgen, Datenmanagementplänen, dem digitalen Publizieren von Forschungsdaten, Copyright und Lizenzen, Datensicherung während eines Projekts, der Archivierung, Datensicherheit, technischen Lösungen, dem Erhalt lebender Systeme etc., oder vermitteln Sie an kompetente Ansprechpartner*innen.

Antragsunterstützung und -beteiligung | Anfrage via E-Mail: 

DCH berät und unterstützt Sie bei Ihrer Antragsentwicklung (z. B. bei Formulierungen für Abschnitt 2.4 eines DFG-Antrags, bei Ausarbeitung eines Datenmanagementplans für einen BMBF-Antrag sowie allen anderen Aspekten für eine umfassende FDM-Planung im Rahmen eines Antrag bei anderen Drittmittelförderern). Neben der Unterstützung bei Formulierungen, oder dem Review von Textabschnitten zum Forschungsdatenmanagement besteht auch die Möglichkeit der Übernahme von FDM-Aspekten durch das DCH in Form einer Antragsbeteiligung.

 

Begleitendes FDM | Anfrage via E-Mail: 

Das DCH berät und unterstützt Sie aktiv beim adäquaten und effizienten Umgang mit Ihren Forschungsdaten während eines Projekts. Neben der Empfehlung und Vermittlung von Speicher- und Sicherungsmöglichkeiten und der Entwicklung von Workflows, z. B. für das kollaborative Arbeiten an Daten, bedeutet dies u. a. auch die Unterstützung bei der Kuratierung und Anreicherung Ihrer Daten, der Entwurf und die Umsetzung von Backup-Routinen sowie ganz allgemein die Planung und Umsetzung einer FDM-Gesamtstrategie für Ihr Vorhaben.

 

Ressourcenbetreuung | Anfrage via E-Mail: 

Lebende Systeme sind nicht selten Ergebnisse von Forschungsprozessen. Dies sind in der Regel Projektwebseiten, interaktive Visualisierungen, aber auch Formen von dynamischen Anwendungen, Tools oder Datenbanken, die Zugangsschichten zu Forschungsdaten sein können. Das DCH berät Sie bei der Identifikation von Möglichkeiten, um eine möglichst langfristige und wartungsunaufwendige Zugänglichkeit und Nachnutzbarkeit dieser Systeme zu gewährleisten. Gleichzeitig übernimmt das DCH teilweise solche Ressourcen selbst, z. B.  in Form der Bereitstellung statischer Webseiten.

 

Archivierung | Anfrage via E-Mail: 

Das DCH berät und unterstützt Sie aktiv bei der Archivierung Ihrer Forschungsdaten. Neben der Vermittlung und Empfehlung von Lösungsstrategien übernimmt das DCH die langfristige, institutionelle Archivierung von Forschungsdatenbeständen, insbesonderer nicht-öffentlicher Daten und nutzt hierzu die Magnetbandarchivierung über den Tivoli Storage Manager (TSM) am Regionalen Rechenzentrum (RRZK). Zusätzlich betreibt das Datenzentrum mit dem Language Archive Cologne (LAC) ein eigenes Repositorium für audiovisuelle Sprachdaten (s. u.).

Übernahme bei Emeritierung | Anfrage via E-Mail: 

Häufig ist nicht klar, was mit dem akademischen Output einer (gesamten) wissenschaftlichen Karriere am Ende passieren soll. Um dem Risiko eines Verlusts von umfangreichen Forschungsleistungen entgegenzuwirken, das mit der Neubesetzung eines Lehrstuhls und dem Ausscheiden von Projektverantwortlichen verbunden ist, kann das DCH die Ressourcenbetreuung von Projekten oder die Archivierung von Forschungsdaten übernehmen.

Audiovisuelle (AV) Daten | Anfrage via E-Mail: 

AV-Daten sind ein für das DCH wichtiger Datentyp. Insbesondere im Bereich der AV-Sprachdaten und den zugehörigen Metadaten hat das DCH ausgewiesene Kompetenz. Das Language Archive Cologne (LAC) steht für AV-Daten zur Verfügung, die dort gezielt für diesen Forschungsbereich, einschließlich einer Aufbereitung durch linguistische Annotationen, bereitgestellt und zur Benutzung online freigegeben werden. Im BMBF-Verbundprojekt QUEST erarbeitet das DCH Qualitätsstandards für AV-Sprachdaten und fokussiert hier besonders auf Metadaten. AV-Daten ist einer der Kompetenzbereiche, den das DCH in das CLARIN Knowledge Centre for Linguistic Diversity and Language Documentation (CKLD) einbringt.

Daten-Schnittstellen | Anfrage via E-Mail: 

Die Datenpublikation über gut dokumentierte Programmierschnittstellen (APIs) ist zentraler Bestandteil unserer Datenpublikations- und Nachhaltigkeitsstrategie. Wir stellen hierbei Daten über REST- und GraphQL-Schnittstellen zur Verfügung, die so durch lokale und externe Projekte nachgenutzt werden können. Diese Publikationsform ermöglicht eine flexible Nachnutzung in vielfältigen Kontexten und Strukturen. Einen Schwerpunkt bildet momentan die Publikation von lexikalischen Ressourcen, vorallem von außereuropäischen Sprachen: C-SALT APIs for DicitionariesKosh – APIs for Dictionaries.