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KA3: Zentrum für audiovisuelle Daten am DCH wird durch das BMBF gefördert

Das DCH wird als eines von sechs Zentren im Programm „Forschungsinfrastrukturen für die Geistes- und qualitativen Sozialwissenschaften“ vom BMBF für den Ausbau der Infrastruktur vor allem im Bereich audiovisueller Daten gefördert. Im Oktober 2015 startete der Projektverbund „Kölner Zentrum für Analyse und Archivierung audiovisueller Daten“ (KA3), in dem wir mit unseren Partnern vom Regionalen Rechenzentrum Köln (RRZK), dem Institut für Linguistik (IfL), dem Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen (MPI-PL), dem Fraunhofer‐Institut IAIS in Sankt Augustin (IAIS), dem Archiv „Deutsches Gedächtnis“ der Fernuniversität Hagen (ADG) und dem Projekt “Digital Averroes Research Environment” (DARE) zusammenarbeiten werden.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Ausbau der Infrastruktur für die Kuratierung und Archivierung von audiovisuellen Daten aus der geisteswissenschaftlichen Forschung. Eine Web-Plattform mit Charakteristika einer modernen self-archiving-Plattform soll die dauerhafte Bereitstellung der Daten zur Nachnutzung gewährleisten. Für das im DCH-Cluster Sprachdaten und audiovisuelle Daten betriebene “Language Archive Cologne” (LAC) eröffnet dies ganz neue Perspektiven. Gleichzeitig wird über die Einbeziehung des DARE-Projektes die Eignung der Infrastruktur für weitere Datentypen erprobt (DCH-Cluster Bilder und Dokumente).

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist darüber hinaus die Entwicklung von automatisierten Erkennungsverfahren auf Audiodaten, die der Forschung als digitale Werkzeuge über die Web-Plattform zur Verfügung gestellt werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel die Möglichkeit, Audioaufnahmen nach bestimmten Kriterien zu segmentieren oder im Audiosignal zu suchen.

Steckbrief

ProjektnameKA3: Kölner Zentrum für Analyse und Archivierung audiovisueller Daten
Disziplin/FachzuordnungForschungsdatenmanagement, Fachrepositorien, Sprachdaten, Audio- und Videoanalyseverfahren
ProjektleitungProf. Dr. Nikolaus P. Himmelmann (Institut für Linguistik, Universität zu Köln)
Partner
  • Archiv "Deutsches Gedächtnis", FernUniversität Hagen ADG
  • Data Center for  the Humanities, Universität zu Köln, DCH
  • Digital Averroes Research Environment, Universität zu Köln, DARE
  • Fraunhofer-Institut IAIS, Sankt Augustin, IAIS
  • Institut für Linguistik, Allgemeine Sprachwissenschaften, Universität zu Köln, IfL
  • Max-Planck-Institut für Pycholinguistik, Nijmegen, MPI-PL
  • Regionales Rechenzentrum, Universität zu Köln, RRZK
Ansprechpartner am DCHJonathan Blumtritt
Förderung

LaufzeitOktober 2015 - September 2018
Webseitehttp://ka3.dch.uni-koeln.de
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