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Guillelmus - Wilhelm von Auxerre

In den Anfängen der Pariser Universität um das Jahr 1200 entsteht die Liturgieerklärung des Magisters Wilhelm von Auxerre, mit der er den Versuch unternimmt, alle kultisch-rituellen Vollzüge und Gegenstände der christlichen Liturgie zu erläutern und deren verborgenen Sinn umfassend zu deuten.

Die Edition der bisher ungedruckten Summa de officiis ecclesiasticis macht sich die Möglichkeiten der digitalen Datenverarbeitung zunutze und entwickelt die für kritische Bucheditionen herausgebildeten methodischen Standards und Präsentationsformen im Medium des Digitalen weiter. Der Edition schließt sich eine Studie über die Zeitkonzeption an, der Wilhelms Liturgieverständnis zu Grunde liegt und der gemäß es im Verlauf des rituellen Vollzugs zu einer vielschichtigen Verschränkung von Zeit- und Bedeutungsebenen kommt. Die Edition ist seit September 2013 in einer überarbeiteten Fassung online frei zugänglich.

Steckbrief
ProjektnameKritisch-digitale Erstedition von Wilhelm von Auxerres Summa de officiis ecclesiasticis: Guillelmus Autissiodorensis, Summa de officiis ecclesiasticis
Disziplin/Fachzuordnung

Mittellateinische Philologie, Digital Humanities, Theologie, Geschichte

 ProjektleitungDr. Franz Fischer (Institut für Altertumskunde, Mittellateinische Abteilung, Universität zu Köln)
 Partner Cologne Center for eHumanities (CCeH), Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE), Universität zu Köln
Laufzeit2001-2013
Webseitehttp://guillelmus.uni-koeln.de