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Data Life Cycle - Lebenszyklus wissenschaftlicher Information

Geisteswissenschaftliche Forschungsdaten

Unter Forschungsdaten werden sämtliche Daten verstanden, die als Grundlage für die Forschung dienen.

Aufgrund der großen Methodenvielfalt in den geisteswissenschaftlichen Disziplinen zeichnen sich diese Daten besonders durch ihre Heterogenität aus. Um den Mehrwert der Daten in ihrer Kontextualität und Diskursivität zu wahren und nachnutzen zu können, kann häufig nicht zwischen „Primärdaten“, die bloß zu archivieren wären, und den oft komplexen und individuellen Systemen der Präsentation und Benutzung von „Ergebnisdaten“ unterschieden werden.

Neben der Langzeitarchivierung von Daten stehen deshalb die Pflege und die Betreuung dieser komplexen Systeme im Fokus des Datenzentrums. Damit die Ergebnisse der Forschung auch weiterhin vernetzt und kontextualisiert dargestellt und interpretiert werden können, bedarf es eines Forschungsdatenmanagements und einer Begleitung der Forschung, die den Spezifika geisteswissenschaftlicher Fragestellungen und Methoden gerecht werden.

Geisteswissenschaftlicher Forschungsprozess

Data Life Cycle im Forschungsprozess

Geisteswissenschaftliche Forschung vollzieht sich in zyklischen Prozessen.

In der Operationalisierung und Beantwortung von Forschungsfragen entstehen Daten, die selbst wieder das Ausgangsmaterial für neue Fragestellungen sein können. Damit Informationen dauerhaft nutzbar bleiben und Wissen nicht verloren geht, bedarf es eines professionellen Datenmanagements, das die Forschung begleitet und ihre Ergebnisse dokumentiert, mit Metadaten anreichert, archiviert, an Schnittstellen bereitstellt, präsentiert und für den andauernden Zugriff pflegt.

Visualisierung des Forschungszyklus